Trauern in Balance

Ihr Trauerredner, Sterbe- und Trauerbegleiter

Rainer Regling

Memento mori - bedenke, dass Du sterben wirst

Ratgeber

Meine generelle Einstellung zur Beisetzung: Am Tag der Beisetzung gibt es (weitestgehend) keine Beschränkungen. Wir setzen gemeinsam um, was ihr Herz begehrt. Alles was möglich ist, wird möglich gemacht. Wir leben unsere Jahrzehnte mit Beschränkungen, Konventionen und nach Regeln. Dieser Tag soll allein Ihrem Herz gehören.

Wir haben allein die Ordnung des Hausherrn zu respektieren. Das heißt: In der Regel haben Sie die Trauerhalle für 30 Minuten gebucht und achte ich darauf, dass wir sie nach der halben Stunde auch verlassen. Und, wir müssen die Halle so verlassen, wie wir sie übergeben bekommen haben. Das war’s im Grunde.

Das Aufstellen eines Bildes, das Mitbringen persönlicher Gegenstände des Verstorbenen, das Vortragen eigener Worte, Musiker zur Beisetzung, ein Tanzpaar, Videowiedergaben, ein handbemalter Sarg, das geliebte Motorrad am Grab oder auch ein Schnäpschen auf den Verstorbenen – sprechen Sie mich an. Es ist mehr möglich als Sie glauben.

Wir müssen natürlich die entsprechenden Friedhofsordnungen beachten, die der Eigentümer herausgibt (die Gemeinde, die Kirche o.dgl.).

Ein paar Antworten zu immer wieder gestellten Fragen.

Wann müssen wir auf dem Friedhof sein?

Es ist in der Regel vollkommen ausreichend, wenn sie sich 15 Minuten vor Beginn der Beisetzung an der Trauerhalle treffen. Wenn Sie kommen, ist die Halle vorbereitet, es gibt also für sie nichts weiter zu tun. Als Ihr Trauerredner nehme ich Sie in Empfang, meine Begleitung am Tag der Beisetzung beginnt. Selbstverständlich können Sie vorher Fotosin der Halle machen oder einen Moment mit Ihrem Vorausgegangenen allein sein.

Auch eine vorgeschriebene Sitzordnung gibt es nicht. Sie setzen sich dorthin, wo Sie sich wohl fühlen, vielleicht das Bild Ihres Geliebten sehen können oder die Urne am besten.

Wir haben auch schon die Bestuhlung verändert, weil Angehörige näher am Sarg sitzen wollten und in kleiner Gruppe kamen. Danach half ein Enkelsohn, die ursprüngliche Ordnung wieder herzustellen.

Es darf gespielt werden, was Sie möchten. Eine wirkliche Vorschrift gibt es nicht. Die Palette auf meinen Beisetzungen umfasste Klassik, Rock, Schlager, Techno genauso wie Volksmusik, Kinderlieder oder Metall. Musik lässt fließen, gibt ihnen Möglichkeit zu besinnen. Es muss eben passen – zum Verstorbenen und auch zu Ihnen. Ich berate Sie.

Die musikalische Umarahmung stimmen wir ab. Musik können wir auch direkt an der Grabstelle spielen.

Ein Bild Ihres Liebsten in der Trauerhalle aufzustellen wurde noch niemandem verwährt. Sie sollten sich im Vorfeld mit dem Bestatter oder direkt mit der Verwaltung des Friefhofs abstimmen. Ihr Bestatter wird Ihr Bild in die Gesamtdekoration mit einbinden. Manche Verwaltungen erheben eine Gebühr für das Aufstellen eines Bildes, sei es auch noch so klein (mir bekannt mit 35 Euro).

Haben Sie das Bedürfnis, mit dem Liebsten noch einmal allein sein zu wollen, sprechen Sie mich an oder mit dem Bestatter. Dies ist natürlich vor der Beisetzungsfeier möglich. Wir lassen Sie einfach ein paar Minuten allein in der Kapelle/Trauerhalle.

Selbstverständlich können Sie oder ihre Verwandten/Freunde Bilder in der Kapelle machen.

Sind Sie auch mit der Arbeit, Freundlichkeit des Trägers der Urne (den Trägern des Sarges) zufrieden, freuen diese sich über ein Trinkgeld. Es gibt dafür kein ungeschriebenes Gesetz. Entscheiden Sie selbst, hören Sie einfach auf Ihr Herz.

Die Träger sind Ihnen dankbar.

Findet die Trauerfeier in der Trauerhalle/Kapelle des Friedhofs statt, haben Sie diese bei der zuständigen Verwaltung gebucht. Die übliche Zeit beträgt 30 Minuten. Schauen Sie auf den Vertrag mit der Friedhofsverwaltung.

Wir die Zeit überzogen, gibt es gelegentlich verärgerte Mitarbeiter. Zumeist hat das etwas mit dem Gesamtzeitplan des Tages auf dem Friedhof zu tun. Die Halle soll für die nächste Beisetzung gereinigt werden, Ihr Bestatter lädt seine Dekoration ein,  der folgende Bestatter muss seine Beisetzung vorbereiten.

Als Ihr Trauerredner achte ich für Sie darauf, dass wir in der Zeit bleiben. Auch diese Sorge haben Sie an mich als Ihr Redner abgegeben.

Vielleicht sind Sie sich nicht sicher, was Sie machen sollen, nun tun soll(t)en. Keine Angst – ich bin an Ihrer unmittelbaren Seite während der gesamten Zeit der Beisetzung. Manches sehe ich im Vorfeld, erkenne die Frage an Ihrem Blick. Ich bin für Sie da, helfe Ihnen. Rufen Sie mich an, fragen Sie mich. Es gibt keine „blöden Fragen“ für mich.

Das Ablassen der Urne/des Sarges ist noch einmal für alle Angehörigen ein sehr anstrengender Moment. Danach nehmen Sie Abschied an der Grabstelle und warten, bis es auch alle anderen Trauergäste getan haben.

Gönnen Sie sich den Moment der Stille und Ruhe des Alleinseins am Grab, wenn Ihnen danach ist. Bleiben Sie für sich und mit den Kindern. Es ist heute gängig, dass von Beileidsbekundungen an der Grabstelle Abstand genommen wird.

Ihren Wunsch leite ich noch in der Kapelle an die Trauergesellschaft weiter. Bisher hat sich jederman daran gehalten und Verständnis gehabt.


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